Nach dem Tod von Schauspielerin Hayden Panettiere am 16. August in Greenville, South Carolina, ist ein Streit zwischen ihren geschiedenen Eltern über den Verbleib persönlicher Gegenstände entbrannt. Nach Angaben aus Gerichtsunterlagen wurden ihr nach dem Tod mehrere Ohrstecker abgenommen. Diese wurden in einem versiegelten, lilafarbenen Plastikbeutel gesichert und einem leitenden Deputy übergeben. Die Behörden behalten die Schmuckstücke derzeit ein und werden sie laut vorliegenden Dokumenten erst dann freigeben, wenn sich Skip Panettiere und Lesley Vogel, die Eltern der Verstorbenen, auf eine gemeinsame Regelung zum weiteren Vorgehen verständigen. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die Ohrringe unter Verschluss bei den zuständigen Behörden.
Hayden Panettiere verstarb infolge einer versehentlichen Überdosis. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass in ihrem Körper Fentanyl, Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin festgestellt wurden. Zudem befanden sich Tabletten mit Fentanyl in ihrer unmittelbaren Umgebung. Die Schauspielerin wurde von Brian Hickerson und dessen Bruder Zach aufgefunden. Zu dem Zeitpunkt war sie bereits regungslos und blau angelaufen. Die beiden Männer verabreichten ihr Narcan und alarmierten den Notruf. Die Einsatzkräfte konnten Hayden Panettiere jedoch nicht mehr retten.
Skip und Lesley Panettiere hatten sich im Jahr 2008 getrennt. Das Scheidungsverfahren begann 2012 und wurde 2016 abgeschlossen. Bei der Beerdigung ihrer Tochter war Skip Panettiere anwesend. Lesley Vogel nahm nicht teil, da sie einen familiären Notfall hatte.
Im Zusammenhang mit persönlichem Eigentum der Verstorbenen gab es bereits zuvor Unstimmigkeiten. Lesley Panettiere warf Brian Hickerson laut Angaben gegenüber der New York Times vor, bereits vor Haydens Tod unter anderem eine alte Gitarre veräußert und weitere Besitztümer verkauft zu haben. Eine anonyme Quelle bestätigte der Zeitung, dass mehrere Gegenstände von Brian verkauft worden sein sollen.