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Boulevard

Kein Erbstreit bei Parton-Familie nach Dolly Partons Tod

Nach dem Tod von Dolly Parton hat ihre Schwester Freida auf Instagram zu Spekulationen um einen Erbstreit Stellung genommen. Sie betont, dass es in der Familie keinen Streit um das Erbe gibt. Gleichzeitig spitzt sich ein Konflikt zwischen Dollys Neffen Bryan Seaver und Manager Danny Nozell zu.

Dolly Parton, November 2011
Bild: Getty Images

Seit dem Tod der Countrysängerin Dolly Parton am 25. August 2026 kursieren Medienberichte über einen angeblichen Streit in ihrer Familie wegen des Nachlasses. Gegen diese Spekulationen hat sich nun Freida Parton, Dollys Schwester, öffentlich gewandt. Auf Instagram erklärte sie, dass innerhalb der Familie kein Streit um das Erbe herrsche und betonte den familiären Zusammenhalt.

Der Auslöser für die Gerüchte war die Entlassung von Dollys Neffen Bryan Seaver, der über zwei Jahrzehnte als Sicherheitschef von Dolly Parton tätig war. Die Familie stehe dennoch weiterhin hinter Bryan, betonte Freida Parton.

Parallel dazu besteht ein Konflikt zwischen Bryan Seaver und Dollys langjährigem Manager Danny Nozell. Laut Medienberichten hat Nozell eine einstweilige Verfügung gegen Seaver beantragt, die ihn unter anderem von Dollys Büros und Unternehmen fernhalten soll. In den Vorwürfen heißt es, Bryan habe Nozell bedroht und versucht, Geld zu erpressen. Zudem soll es im Team nach den angeblichen Drohungen zu Kündigungen beziehungsweise Arbeitsniederlegungen gekommen sein.

Bryan Seaver weist sämtliche Anschuldigungen gegen ihn zurück. Laut Gerichtsunterlagen steht er zu seinen Äußerungen, bestreitet jedoch Drohungen. Der Kontakt zwischen Bryan und Dolly Parton zeigte sich zuletzt darin, dass er mit der Bekanntgabe von Dollys Tod persönlich betraut wurde. Seaver veröffentlichte dazu eine Videobotschaft auf Dollys Instagram-Account, in der er seine Trauer ausdrückte und an die letzten Worte seiner Tante erinnerte.

Freida Parton betonte, dass die familiären Bindungen trotz des laufenden Konflikts mit Dollys Management Bestand hätten und es keine Streitigkeiten um den Nachlass gebe.