Im Pariser Hôtel Drouot wurden am Montag mehr als 280 persönliche Erinnerungsstücke der im Dezember 2025 verstorbenen Schauspielerin Brigitte Bardot versteigert. Laut Mitteilung des Auktionshauses Millon erzielte die Auktion inklusive Gebühren einen Gesamtumsatz von 953.531 Euro. Alle angebotenen Objekte fanden einen Käufer.
Die Auktion umfasste Gegenstände aus den Häusern La Madrague und La Garrigue in Saint-Tropez sowie aus Bardots Pariser Wohnung. Zu den veräußerten Stücken zählten unter anderem Porträts, Plüschtiere, Ballettschuhe der Marke Repetto, zahlreiche Alltagsgegenstände und eine mechanische Olivetti-Schreibmaschine. Die Schätzpreise der Objekte lagen zwischen 20 und 10.000 Euro; die meisten Stücke waren jedoch mit weniger als 100 Euro angesetzt.
Vor der Versteigerung wurden die Exponate im Rahmen einer sechstägigen Ausstellung gezeigt, die rund 15.000 Interessenten besuchten.
Der Erlös der Auktion fließt laut Veranstaltern der Fondation Brigitte Bardot, einer 1986 gegründeten Tierschutzstiftung, zu, ebenso wie Bardots Sohn Nicolas-Jacques Charrier.
Die Entscheidung für die Versteigerung sorgte auch für Kontroversen: Bardots Witwer Bernard d'Ormale äußerte öffentlich Kritik am Vorgehen. Er hätte es vorgezogen, die Erinnerungsstücke im Haus in Saint-Tropez zu belassen und das Anwesen für Besucher zu öffnen. Die Stiftung antwortete, der Beschluss zur Auktion sei gefasst worden, als d'Ormale noch Vorsitzender war.