Christine Taylor hat im Podcast "We're Still Here, Babe" über ein Erlebnis aus ihrer Vergangenheit berichtet: Anfang der 1990er-Jahre wurde sie in Los Angeles Opfer eines bewaffneten Autoraubs. Der Überfall ereignete sich am Tag direkt vor ihrer Wohnung, als sie mit ihrem damaligen Mitbewohner David Pressman unterwegs war. Taylor hatte ihr Auto abgestellt und wollte mit Pressman die Straße überqueren, als sich das Fahrzeug der Täter näherte.
Ein bewaffneter Mann sprang aus dem Auto der Angreifer und forderte sie auf, die Autoschlüssel herauszugeben. Da ihr Wagen durch eine Lenkradkralle gesichert war, musste Taylor zurückkehren, um diese zu entfernen. Während des etwa eineinhalb bis zwei Minuten dauernden Überfalls blieb ihre Handtasche im gestohlenen Fahrzeug zurück. Taylor beschrieb, dass ihr in diesem Moment die Zeit wie eingefroren vorkam und sie die Situation als sehr beängstigend empfand.
In den folgenden Jahren wurde ihr bewusst, wie stark dieses Erlebnis sie beeinflusst hatte. Sie suchte therapeutische Hilfe und berichtete, dass der Überfall immer wieder ein Thema in der Behandlung war. Besonders Alltagssituationen wie das Überqueren von Straßen weckten häufig alte Ängste.
Taylor wurde nur wenige Tage nach dem Überfall für den Horrorfilm "Night of the Demons 2" engagiert. Rückblickend empfand sie das Spielen von Angst und das Schreien am Filmset als eine Art Therapie. Diese Erfahrungen trugen dazu bei, mit den Folgen umzugehen. Durch die langjährige Therapie verstand Taylor schließlich, welchen Einfluss das Ereignis auf ihr Leben hatte. Der Überfall blieb lange ein Bestandteil ihrer Gespräche und ihrer Verarbeitung.