Der Tod von Presley Gerber, Sohn von Cindy Crawford, wirft Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen in der Suchtklinik auf, in der er zuletzt behandelt wurde. Gerber wurde am vergangenen Sonntag im Alter von 27 Jahren nach einem mutmaßlichen Herzstillstand und einer Überdosis leblos in einer Reha-Einrichtung in Santa Monica aufgefunden. Rettungskräfte erklärten ihn um 9:45 Uhr für tot.
Der Forensiker Joseph Scott Morgan äußerte Zweifel an den Schutzmaßnahmen der Klinik. Er stellte die Frage, wie Gerber in einer kontrollierten Umgebung Zugang zu Drogen oder anderen verbotenen Substanzen bekommen konnte. Morgan möchte wissen, ob und wie Gerber bei der Aufnahme durchsucht wurde, wie Besucher kontrolliert wurden und ob Substanzen unerlaubt von außen in das Zentrum gelangen konnten.
Die Hintergründe des Todesfalls stehen derzeit im Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen. Die Polizei Santa Monica hat keine Hinweise auf Fremdverschulden festgestellt, dennoch werden die Abläufe der Aufnahme, Medikamentenvergabe und Besucherkontrolle von den Ermittlern geprüft. Morgan betonte gegenüber NewsNation, dass gerade in einem Rehazentrum die Klärung der Zugangswege zu gefährlichen Substanzen komplex sei.
Eine toxikologische Untersuchung wurde eingeleitet. Ziel ist es, festzustellen, ob synthetische Drogen, Medikamente oder andere unerlaubte Stoffe in Gerbers Körper nachweisbar waren und ob diese in einer für ihn tödlichen Menge vorlagen. Das Los Angeles County Department of Medical Examiner weist darauf hin, dass die endgültigen Laborergebnisse mehrere Monate in Anspruch nehmen können.
Presley Gerber hatte sich aufgrund von Problemen mit Alkohol, Opioiden und weiteren Medikamenten freiwillig in die Reha-Einrichtung begeben. Laut Berichten von TMZ wurde er zuletzt durchgängig von einem Abstinenzcoach betreut. Das Ergebnis ist, dass Gerber in der Einrichtung verstorben ist, während die Ermittlungen zu den genauen Umständen fortlaufen.