Ringo Starr hat in einem Interview mit Page Six darüber gesprochen, dass er eine Wiedervereinigung der Beatles nach deren Auflösung für denkbar gehalten hätte – vorausgesetzt, John Lennon und George Harrison wären noch am Leben. Starr vermisst nach eigenen Worten weniger das gemeinsame Musizieren als besonders das Freundschaftsgefühl und die enge Verbindung zu seinen ehemaligen Bandkollegen. Er bezeichnete seine Beziehung zu John Lennon, Paul McCartney und George Harrison als brüderlich, da er selbst Einzelkind gewesen sei.
Die Beatles arbeiteten insgesamt acht Jahre zusammen und waren dabei nicht nur durch ihre Musik, sondern auch durch unterschiedliche persönliche Beziehungen verbunden. Laut Ringo Starr war das Verhältnis innerhalb der Band von Freundschaft, aber auch von regelmäßigem Streit und anschließender Versöhnung geprägt. Gerade diese Gegensätze hätten die Atmosphäre innerhalb der Gruppe bestimmt.
Mit dem Tod von John Lennon und später George Harrison sind heute nur noch Ringo Starr und Paul McCartney als ehemalige Beatles am Leben. Lennon wurde 1980 vor seinem Wohnhaus in New York erschossen, Harrison starb 2001 an einer Krebserkrankung. Trotz der Herausforderungen und Streitigkeiten, etwa um das Management der Band, hielten Starr und McCartney nach den Beatles weiterhin Kontakt.
Ringo und Paul telefonieren regelmäßig miteinander und treffen sich, wenn sie beide in England sind. Zudem arbeiten sie gelegentlich an Solo-Projekten des anderen mit. Während Paul McCartney angab, dass die Konflikte mit John Lennon ihn über Jahre beschäftigt hätten, fand er schließlich Frieden mit den damaligen Auseinandersetzungen. Ringo Starr betont heute die geschwisterliche Verbundenheit der Bandmitglieder – eine Mischung aus Nähe, Unterstützung und Reibung, die das Schaffen und das Miteinander der Beatles geprägt hat.