Wenige Tage nach dem Tod von Prinzessin Astrid am 11. September bestätigte das norwegische Königshaus den weiteren Verlust: Auch Wilma, die zwölfjährige Hündin der verstorbenen Prinzessin, ist gestorben. Der Palast teilte auf Anfrage des Senders NRK mit, dass Wilma, die schon länger krank war, ihre letzten Stunden auf einem Schoß verbrachte und friedlich einschlief.
Nach Astrids Tod hatte ihre Familie die Hündin sofort aufgenommen. Bereits zuvor erkundigten sich mehrere Hundefreunde beim Vermittlungszentrum Solplassen nach dem Wohlergehen des Tieres. Die Organisation informierte daraufhin über Facebook, dass Wilma von der Familie aufgenommen wurde.
Wilma hatte Prinzessin Astrid viele Jahre lang begleitet, sowohl im privaten Alltag als auch bei offiziellen Anlässen wie Staatsbesuchen, Konzerten und Ausstellungen. Der Hund war eine feste Größe im Leben der Prinzessin und nahm häufig ihren Platz auf ihrem Schoß ein, wie auch in Astrids letztem Interview betont wurde.
Den Weg zu Astrid fand Wilma einst über Solplassen, nachdem ihre damalige Halterin aus gesundheitlichen Gründen das Tier abgeben musste. Für Astrid bedeutete Wilmas Einzug ins Haus ein Ende der eigenen Einsamkeit nach dem Verlust ihres vorigen Hundes. Beide blieben über Jahre eng miteinander verbunden – bis zuletzt in Begleitung und Obhut der Familie.